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Der Spannungsbogen zwischen Tradition & Trend ist und war unser größtes Anliegen.

Traditionelle Materialien, die gekonnt ihren Einsatzplatz in Zimmern und Lebensräumen, gepaart mit moderner Hintergrundtechnik, ihren einzigartigen Zweck finden und so zum Design werden und zum unverwechselbaren alpinen Jungbrunn Lifestyle reifen.

Das Kulinarium wird umschlossen von der elementaren Materialschwung-
wand. Hier kann man die verwendeten Bau- und Gestaltungsmaterialien wie in einer Collage mit Prägung ertasten, erfühlen und für das Auge in weicher Farbharmonie erschließen.
Davor gesellen sich die beruhigenden, braunen Hirschlederbänke mit Lodentischdecken und Salzburger Leinenhanddruck Tischdecken. Bestrahlt wird das ganze von einer weißen Leinenhängelampe, die mit einer dunkelgrünen Stickerei und Hirschhornknöpfen, die sonst nur auf Lederhosen zu finden sind, verziert ist (orig. Stickerei von Gössl).
Im Inneren des Kulinariums befinden sich an der Decke, nach unten hängend, sechs Flaschenlüster. Die österreichischen Tröpfchen sind in schönen Stunden von unseren Gästen ausgetrunken worden und bilden so einen lebend schwingenden Geselligkeitsreigen.

Umrahmt von Stadelholz in verschiedensten Farbausführungen wird dem ehemaligen Gebrauchsholz eine neue Wertigkeit zubemessen. An manchen Wänden ziert ein aus Chrom gefertigter Tirolerhut oder ein Hirschgeweih diese aussagekräftige Wand und lässt die Gegensätze harmonisch aufeinander treffen. Weiße Leinenrollos, die ebenfalls mit Gösslstickereien versehen sind, umrahmen die großzügigen Panoramafenster, die nur ab und an mit einer tiefen original Bauernfenster Laibung durchbrochen werden.

Der original Schafwollteppich mit seinen kleinen grauen Schlingen gibt dem Raum eine wollige, reine Optik mit viel Weichheit. Am rechten Flügel des Kulinariums befinden sich originale Nordtiroler Stubenteile mit einem Holzbohlenboden, der so belastbar ist wie der eigentliche Tiroler Charakter. Alte Holztische und Stühle geben dem großzügigen Styling des Raumes seine Bäuerlichkeit zurück. Witzige Backformenlampen mit Besteck verraten die Raffinesse der Designer.

Am Tage besitzt der Raum eine großzügige Lichttransparenz und am Abend taucht dieser in eine geheimnisvolle Harmonie, da durch transluzente Rollos, die mit original Motiven aus Tannheim versehenen sind,  eine weiche Abtrennung  geschaffen wird. Mit einem durch LEDs unterstützten Lichtsystem haben die Service Mitarbeiter die Freiheit jeden Abend eine neue Farbgestaltung zur Abwechslung für Ihre Gäste zu wählen.

Das Buffetensemble befindet sich neben dem Panoramaoval, hat die Aussicht auf die unverbrauchte Tannheimer Bergwelt und einen Zugang zur neu gestalteten Panoramaterrasse. Um diesen Frieden nicht zu stören, scheint das mit braunem Stadelholz untergliedertes Glasbuffet mit beleuchten Crasheis- und Wärmezonen im Raum zu schweben. Am anderen Ende ist eine kleine Showküche, die hausgemachte Spezialitäten ausgibt und in der am Abend unsere Gourmetköche ihre imposanten Menükreationen zaubern. Eine zart ockerfarbene Minerallehmputzwand mit eingearbeitetem Stroh führt auch in diesen Raum die Ländlichkeit zurück.
Hirschhorngriffe an den intregierten Kühlschubladen zeigen die Größe unseres einheimischen Rotwildes. Die Raumgestaltung ist so gelöst, dass durch die eigene Wandabtrennung des Büffettraktes die Geräuschkulisse zum genießenden Gast gänzlich gewahrt bleibt und dem Gast die Freiheit bleibt, mit Herzenslust die Speisen anzuschauen und auszuwählen. Am Anfang des Kulinariums befindet sich der sogenannte Weingeist - ein Bereich wo der Gast vor dem Beginn seines Menus nach Herzenslust die Weinempfehlungen des Abends degustieren kann.
Eine große schwere Eichenholzplatte trägt eine eingebaute, beleuchtete Schale, die mit Crasheis gefüllt und individuell in Farbe dem Kulinarium angepasst werden kann. Viele Beschreibungen von Weingütern zieren die Wand und stützen die österreichische Weinkultur. Dickbauchige, edle Weingläser in selbst gebauten Holzregalen schmücken die Rückwände des Weingeistes und selbst hier sind die noch nie dagewesenen unterschiedlichen Haptiken zu spüren.

In den Gängen auf dem Weg zur SPA Rezeption begleiten uns wieder samtige Mineralputzwände, die hier ab und an mit der typischen Schwemmholzlampe unterbrochen werden. Eine Informationswand mit Beschreibungen, liebevoll übertitelt: "Der Stoff aus dem die Träume sind ", erklärt die ältesten Materialien des Hauses.

Die SPA Rezeption wird von silber-farbenen Stadelholzstücken umrandet, also dem Holz welches an der Wetterseite des Holzstadls ständig Sonne und Regen ausgesetzt war  und somit total ausgebrannt wurde und keine Farbe mehr besitzt. Um dies in die absolute Gegensätzlichkeit zu bringen, begegnen dieser Wand in der Mitte des Raumes schwebende Glasplatten auf denen sich nur wenige Dekorationsgegenstände befinden. Als Informationsstelle dient eine dicke Eichenplatte, die von weißen Ledersesseln umstanden ist, hier geben kompetente Wellnessberater Auskunft über vielseitigste Behandlungsformen. Auf dem Boden unter dieser Mixtur befindet sich ein dunkelbrauner Wollteppich der so zart aufliegt, dass man am liebsten barfuß gehen möchte.

Die umgestaltete Boutique Wally’s Gwand ist eine gelungene Kombination aus traditioneller Lifestyleboutique und Erlebnismarkt. Unaufdringlich vermischen sich alle alpinen Materialien wie Loden, Filz, Leinen, Stadelholz und Glas gekonnt mit moderner Verkaufsstrategie. Ein Einpacktisch, der von beiden Abteilungen genutzt wird, ist ein beliebter Anhalte- und Kommunikationspunkt unserer Gäste geworden.

Die letzte Beschreibung unserer Mammutbaustelle gilt den 24 Doppelzimmern der Kategorie Brunnenstube. Hier mussten wir bei der fast gleichen Quadratmeterzahl bleiben und doch ein Bad sowie einen Wohnraum, in dem sich später immer noch ein Bett befinden wird, zu konzipieren.
Der Filzwollteppich erstreckt sich bis auf den Balkon und durch die bodenhohen Fensterschiebeelemente vereint sich alles zu einem gemeinsamen Wohnraum. Die Wände teilen sich Tapete und dicke Filzstreifen und das Doppelbett wird wieder von einer sehr imposanten dunkelbraunen Stadelholzsscheibe geziert. Die bicolor farbene Bettwäsche, mit ihrem warmen Rot und kontrastreichem Champagner sowie der Einstickung Brunnenstube, hinterlässt etwas Einzigartiges. Die füllenden Einbauholzwände aus gekalkter Altholzfichte neben derLesesitzcouch aus rotem Loden ersteckt sich bis ins Bad. Unzählige Verstaumöglichkeiten erwarten vor allem die Wellnessdame. Im geschmackvollen Bad geht die Schrankwand weiter und stößt auf eine Erlebnisdusche mit ultragroßem Regenduschkopf. Die Toilette oder die Dusche werden mit einer schwebenden satinierten Glasschiebetür verschlossen. Das viereckige weiße Waschbecken liegt auf einer dicken Stadelholzplatte, die sonst noch einige individuelle Badezimmeraccessoires trägt. Die naturfarbenen Steingutfließen wiederholen sich in der Farbe der molligen Frotteewäsche und werden der Dame zugerechnet. Die khakibraunen Handtücher sollen die Männer farblich ansprechen. Alpienne die Kraft aus den Alpen - eine Pflegeproduktserie mit Naturessenzen ohne Konservierungsstoffe - soll das alpine Lifestylekonzept abrunden.
Die Beleuchtung wird erstmals auf der Welt in dieses Genusszimmer von der Fa. Zumtobel installiert und erlaubt verschiedenste Lichtwohlfühlsituationen abzurufen.

Die zwei Einzelzimmer der Kategorie Almweide, die in verkleinerten Weise genauso wie die Brunnenstubenzimmer konzipiert wurden, haben zur Bereicherung einen Balkon erhalten und die Erdgeschoss-Doppelzimmer verfügen über Terrassen.

Die Suite Milch & Honig ist unsere aufwändigste und teuerste Suite geworden. Hier gibt man dem alpinen Luxus einen besonderen Ausdruck. Im Jungbrunn stellt sich der Luxus nicht in Marmor, Gold und Edelhölzern dar, sondern in der raffinierten handwerklichen Ausführung und dem Umgang mit heimischen Materialien in spezieller Form. Roter Loden, Hirschfelle, Korbflechtarbeiten und ein Panoramabad suchen ihres gleichen. Eine alte Stube mit Kamin sowie ein übergroßer Flatscreen TV gehöhren daher ebenfalls zum Jungbrunnstil.

Unverwechselbar und kreativ. So möchten wir verstanden werden und unser Gast hat die Möglichkeit jeden Tag von einem neuen Detail überrascht und fasziniert zu werden. Inspiration und Ideengeber möchten wir sein und so unsere Philosophie weitergeben.

Dieses Baukonzept hatte eine Bauvorplanungsphase von einem Jahr. Die eigentliche Bauzeit betrug 6 Wochen und vier Tage. Hundert Bauarbeiter arbeiteten rund um die Uhr, um die Schließungszeit des Hotel Jungbrunn so gering als möglich zu halten.

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